Geschlossene venerologische Stationen waren in der DDR spezielle Krankenhausabteilungen für Geschlechtskrankheiten, in denen nur Mädchen und Frauen behandelt wurden. Die Einweisungen erfolgten oftmals ohne medizinischen Grund und gegen den Willen der Betroffenen. Die medizinischen Maßnahmen wie tägliche gynäkologische Untersuchungen, Zwangsmedikamentierung und Arbeitszwang sollten Mädchen und Frauen disziplinieren, die durch unangepasstes Verhalten aufgefallen waren.
Venerologie
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